Der erfolgreiche Networker




Ungewöhnliche Ergebnisse

erfordern ungewöhnliche Methoden!

Es ist ein offenes Geheimnis, dass die meisten Networker leider nur kümmerliche Erfolgsraten vorzuweisen haben.

Die meisten geben auf, bevor sie sich selbst eine reelle Chance gegeben haben; die Fluktuationsraten sind hoch.

Ein große Rolle spielen
  • Ihr Erfolgswunsch,
  • Ihre Motivation
  • und Ihre ständigen Lernbereitschaft

Keiner von uns wird jemals "alles wissen" und keiner wird jemals sein Persönlichkeitspotenzial voll ausgeschöpft haben.

Vor den Lohn haben die Götter den Schweiß gesetzt; gerade in dieser Sparte stellt sich der Lohn meist erst langfristig sein. Wundern Sie sich deshalb nicht, wenn Sie erst mal ein oder zwei Jahre "vorarbeiten" müssen!

In den nachstehenden Teilen erfahren Sie eine Reihe von Fertigkeiten, die Sie sich nach und nach aneignen sollten, um es "zu schaffen".

Insgesamt werden sieben aufeinander aufbauende Voraussetzungen behandelt. Sobald Sie diese sieben Ebenen erfolgreich miteinander verbinden können, ist der Erfolg in Greifweite gelangt.


Voraussetzung 1

Die Grundlagen

Es gibt sicherlich viele, die sich einem Networkunternehmen anschließen, ohne sich darüber im Klaren zu sein, dass sie sich auch Wissen aneignen müssen. Wie Sie eventuell bereits der Broschüre "MLM - Mit Lügen manipulieren oder Marketing leicht machen" entnommen oder aus eigener Erfahrung festgestellt haben, gibt es leider Versprechungen, die sich so anhören, als ginge alles mehr oder weniger von selbst.

Demnach würde es genügen, eine Bekanntenliste mit etwa 100 Namen von Freunden, Verwandten, Bekannten und Geschäftsinhabern anzufertigen, ihnen vom Produkt vorzuschwärmen und dieses würde einem förmlich aus der Hand gerissen werden.

Man schenkt diesen Neueinsteigern keinen reinen Wein ein.

Niemand sagt ihnen klipp und klar, dass sie Zeit investieren müssen, um sich einige grundlegende Fertigkeiten anzueignen!


Zwar ist den meisten noch klar, dass es um Beziehungsaufbau geht und dass gerade diese Sparte eine ideale Spielwiese ist, auf der man sein Potenzial immer mehr entwickeln kann, doch was heißt das in der Praxis?

Beziehungen und Kommunikation gehören zusammen.

Wer nicht kommunizieren kann, wird als Networker scheitern!

Es gibt Menschen, denen diese Gabe in die Wiege gelegt zu sein scheint. Diese Leute brauchen kein Training, keine Anleitungen, keine Bücher ...

(Ich selbst rechne mich nicht dazu).

Aber auch diese "Naturtalente" wissen nicht immer genau, was sie wann sagen sollten.

Manche gehen zu schnell vor und vergraulen einen durchaus interessierten potenziellen Kunden.

Anderen fällt es schwer, lange genug zuzuhören und zu verstehen, wo den Interessenten der Schuh drückt.

Ob wir einen dreijährigen Knirps dazu bringen wollen, sich jetzt ins Bettchen zu begeben oder einen Interessenten, dass er sich doch bitteschön erstmal ein Webinar anhören soll - Kommunikationsfertigkeiten brauchen wir in allen Lebensbereichen.

Letztendlich geht es nicht nur darum, wie wir etwas formulieren sollen oder wann der richtige Zeitpunkt ist, sondern es geht nicht zuletzt ums ...

Hinhören!


Was ist die Lücke?

Mit der "Lücke" ist der Bereich zwischen dem Ist- und dem Sollzustand gemeint.

Der Interessent will etwas Bestimmtes erreichen (der "Sollzustand"). Mit irgend etwas ist er momentan unzufrieden.

Nur er/sie kann Ihnen sagen, was das ist.

Hinhören ist deshalb mehr als nur den Mund zu halten und die Ohren aufzumachen. Es geht um das Verstehen der Wünsche des Interessenten!

Bedenken Sie auch, dass nicht jeder Mensch gleich reagiert. Es gibt unterschiedliche Persönlichkeitstypen.

Leider ist mir bisher keine Networkgesellschaft bekannt geworden, die in ihren Schulungen auf diese menschlichen Unterschiede eingeht. (Einige grundlegende Ausführungen finden Sie jedoch in den 100 Folge-Mails zum E-Book "Wenn ich könnte wie ich wollte ...")

Nach dem Begriff "Persönlichkeitsfarben" zu googlen, kann Ihnen ebenfalls auf die Spur helfen.

Grundregel:

Sprechen Sie mit den Menschen über Dinge, die sie interessieren!

Sprechen Sie nicht über Dinge, die diese Menschen nicht interessieren!

Vielleicht sagen Ihnen die Begriffe

Sanguiniker,
Phlegmatiker,
Melancholiker und
Choleriker noch etwas?

Das war die klassische Einteilung der menschlichen Temperamente. Die oben erwähnten "Persönlichkeitsfarben" bezeichnen ebenfalls diese vier Temperamente; man verwendet heute einfach Farben, weil sie leichter zu merken sind.

Innerhalb der ersten ein, zwei Minuten sollten Sie feststellen, ob Ihr Gegenüber offen, eher verschlossen, direkt oder indirekt ist.

"Offen" bedeutet hier, dass Sie auf Ihre Fragen eine klare Antwort erhalten.

"Verschlossen" bedeutet, dass Sie eher knappe Antworten erhalten ("mundfaul").

Falls Sie es mit einem verschlossenen Menschen zu tun haben, werden Sie wahrscheinlich drei oder vier Fragen brauchen, um die Antwort zu erhalten, die Ihnen ein offener Mensch bereits auf Ihre erste Frage gibt.

"Direkt" bedeutet, dass der Mensch frei von der Leber weg redet - auch über Dinge, die Sie gar nicht gefragt haben.

Und "indirekt" bedeutet, dass die Dame oder der Herr sehr zurückhaltend mit seinen Aussagen ist.

Die vier Persönlichkeitstypen

Gelb

Mit der Farbe "gelb" wird heutzutage der phlegmatische (passive, schwerfällige) Typ bezeichnet.

Das sind nicht selten Menschen, denen das Wohl ihrer Familie sehr am Herzen liegt.

Es sind meist sehr sensible Menschen. Zwischenmenschliche Beziehungen sind ihnen wichtiger als Geld.

Dieser Menschenschlag macht etwa 35% der Bevölkerung aus. Aggressive Zeitgenossen sind ihnen zuwider.

Und wenn sie etwas auf den Tod nicht ausstehen können, dann ist es, dass man sie zu etwas überreden will!

Im Gespräch sind sie meist offen und indirekt; sie treffen ihre Entscheidungen aus dem Bauch heraus, brauchen aber ihre Zeit.

Grün

Das sind die nachdenklichen Melancholiker.

Diese Menschen wollen alles auf Heller und Pfennig wissen.
Sie brauchen Daten und Fakten.

Typische Vertreter finden sich in Berufen wie Ingenieure, Wissenschaftler, Anwälte, Buchhalter.

Diese Personen sind Informationssammler.

Der prozentuelle Anteil in der Bevölkerung beträgt ebenfalls wieder 35%.

"Macher", die allzu dynamisch daherkommen, liegen diesem Menschentypus nicht.

Sie wollen sich selbst schlau machen und nichts überstürzen.

Blau

Das sind die gesprächigen Sanguiniker.

Die typische "Partynudel" und der "Alleinunterhalter" gehören dazu.

Wenn jemand beim Reden stark gestikuliert, gehört er wahrscheinlich in diese Gruppe.

Dieser Persönlichkeitstyp macht etwa 15% der Bevölkerung aus.

Auch diese Menschen wollen nicht, dass man ihnen etwas "verkauft". Sie sind sehr offen und direkt.

Allerdings können sie ihre Entscheidungen schnell treffen.

Rot

Die Choleriker.

Das sind die "geborenen" Führungspersönlichkeiten, die Manager, Vorstände und Spitzenverkäufer.

Diese Menschen reden gerne über sich selbst und ihre Leistungen.

Diese machen 15% der Bevölkerung aus; ein Drittel davon lässt sich ebenfalls nicht gerne etwas verkaufen.

Sie sind verschlossen und direkt. Sofern ihnen genügend Fakten vorliegen, können sie sich schnell entscheiden.


Sie sehen bereits, dass es die meisten Menschen gar nicht gerne haben, dass ihnen etwas verkauft wird (vor allem die drei erstgenannten Gruppen).
Sie tun also gut daran, zu lernen, wie Sie diese Menschen in eine Verfassung bringen, so dass sie mehr über Sie und Ihr Produkt erfahren möchten.

Wenn Sie mit einem "Gelben" sprechen, sollten Sie langsam sprechen, falls Sie selbst ein "Blauer" oder "Roter" sind.

Falls Sie alles schnell herunterspulen oder sehr laut reden, bauen Sie sofort eine Hürde auf!

Das gilt auch für die "Grünen".

Menschen, die ein "grünes Temperament" haben, sind ständig dabei, alles abzuwägen, was auf sie zukommt.

Sie als Informationslieferant sind somit ständig auf dem Präsentierteller und werden bewertet.

Achten Sie vor allem bei diesen Menschen darauf, dass Sie aktiv hinhören!

Bei den "Blauen" sollten Sie sich darum bemühen, mit ihrem Energiepegel mitzuhalten. Sofern Sie selbst eher "gelb" oder "grün" sind, hinken Sie sonst vielleicht hinten nach.

Seien Sie nicht zu trocken; seien Sie locker!

Vielleicht fällt es Ihnen trotz der Umbenennung der klassischen Bezeichnungen in Farbtypen immer noch schwer, sie auseinander zu halten.

Eventuell hilft Ihnen dies:


  • Die "Gelben" möchten mit jedem gut auskommen. Sie sind typische Teamworker.

  • Die "Grünen" durchackern alle Daten und Fakten.

  • Die "Blauen" sind auf der Suche nach Spaß und Unterhaltung.

  • Die "Roten" sind die Bücherwürmer.


Nochmals: Hören Sie aufmerksam zu!

Wenn sie Ihnen nicht von sich aus sagen, was sie suchen, fragen Sie nach! Aber hören Sie auf jeden Fall zu!!

Pro Farbtyp gibt es bestimmteDinge, die Sie sagen sollten und andere, die Sie auf keinen Fall zur Sprache bringen sollten.

Sagen Sie einem "Gelben" zum Beispiel nie, wie viel er verdienen kann. Das wird ihn/sie sofort abtörnen.

Einem "Roten" sollten Sie das aber unbedingt sagen!

Sagen Sie dem "Gelben" lieber, wie er auf diese Weise mehr Eigenverantwortlichkeit, Selbstbestimmung und freie Zeiteinteilung erreichen kann.

Mit anderen Worten:

Zeigen Sie - je nach Farbtyp - den Vorteil auf, den Ihr Interessent hat.

Dies sollte sich natürlich auch im Vergütungsplan widerspiegeln, obwohl "wir Normalsterbliche" darauf kaum einen Einfluss haben dürften. Falls der Vergütungsplan aber nur auf die kleine Gruppe der "Roten" (15%) ausgerichtet sein sollte, ist er sicherlich nicht ideal. Der Plan sollte für die meisten Farbtypen attraktiv sein.

Achten Sie bei den "Blauen" und den "Roten" vor allem auch darauf, dass sie das Gespräch nicht an sich reißen. Falls sie den Bogen umkehren wollen, bringen Sie sie wieder zu Ihrem Anliegen zurück!

Die 2-Minuten-Einleitung

Egal, ob Sie Ihr Geschäft online (also übers Internet) oder offline (im persönlichen Gespräch) betreiben, Sie sollten sich überlegen, wie Sie die Aufmerksamkeit Ihres Gegenübers in zwei Minuten gewinnen.

Warum zwei Minuten?

Weil er danach innerlich bereits abgewunken hat.

Wahrscheinlich haben Sie sogar noch weniger Zeit. Es gibt psychologische Studien, denen zufolge bereits nach 30 Sekunden der innere Selbstverteidigungsmechanismus dafür sorgt, dass das Unterbewusstsein entschieden hat, ob man Ihnen trauen kann oder nicht.

Ohne Vertrauen geht gar nichts! Überlegen Sie sich eine kurze zweiminütige Einführungsgeschichte - kein Verkaufsgespräch.

Wenn es sich um eine eigene Erfahrung handelt, umso besser!

Erzählen Sie, wie Sie zu Ihrer jetzigen Networkgesellschaft gestoßen sind und ...

hören Sie dann nach zwei Minuten auf!

Mund zu!

Jetzt ist der Andere am Zug.

Auf einen kurzen Nenner gebracht, geht es beim Empfehlungsmarketing darum:

- Produkte abzusetzen und
- Beziehungen aufzubauen.

Beziehungen sind in jedem Geschäft die Wurzel, aus der der Erfolg wächst. Die Wünsche Ihrer Kunden und Partner zu verstehen, ist eine absolute Voraussetzung für die erste Ebene des Erfolgs: die grundlegenden Fähigkeiten.

Sehen Sie sich ab und zu auch wieder die Webinare und Präsentation an, die Ihnen Ihre Networkgesellschaft bietet, auch wenn Sie glauben, dass Sie das alles schon "hundert Mal" gehört hätten.

In "meiner" Gesellschaft gibt es zum Beispiel ständig etwas Neues. Da diese Neuerungen meist nicht dokumentiert werden, bleibt mir gar nichts anderes übrig als öfter mal wieder eine Stunde für ein Webinar zu investieren.

Bleiben Sie auf dem laufenden.

Sehen Sie das Ganze als ein langfristiges Geschäft; tun Sie jeden Tag etwas dafür. Zwischendurch mal einen Tag oder eine Woche "aufzudrehen", bringt nichts.

Durchforsten Sie ab und zu auch mal Amazon nach Büchern über Vertrieb und Marketing.

Warum?

Warum machen Sie das?

Wenn Ihnen nicht klar ist, warum Sie sich für diese Gesellschaft oder diese Vertriebsform entschieden haben, werden Sie über kurz oder lang wieder aufgeben.

Aller Anfang ist schwer!

Es ist sichlicher schwieriger, die ersten 1000 Euro zu verdienen als die die nächsten 10.000 - Sie brauchen deshalb gerade am Anfang eine starke Motivation; ein starkes Warum!

Am Anfang sehen Sie so gut wie keine Ergebnisse und ab und zu meldelt sich schon mal ein kleiner Kobold zu Wort, der einem einzuflüstern versucht, dass es wohl doch nicht das Wahre sei.

Wenn Ihr Wunsch stark genug ist, sind Sie dagegen immun.

Ohne den eigenen Wunsch, das tiefe Verlangen, das aus Ihnen kommt, müssen Sie ständig von außen "aufgepeitscht" werden. Das wird nicht funktionieren!

Bereits Napoleon Hill nannte "Desire" als die Hauptantriebsquelle. (Das englische Wort "desire" ist wesentlich mehr als ein bloßer Wunsch. Es ist ein brennendes Verlangen).

Ihre Motivation muss von Ihnen heraus kommen; es muss Ihr Traum sein.

In der Networkgesellschaft, bei der ich bin, haben wir im Back Office ein so genanntes "Ampelsystem". Ich kann genau sehen, wer sich wann wofür interessiert hat.

In dem kleinen Ausschnitt rechts sehe ich zum Beispiel eine Person, die sich von sich aus komplett registriert hat.
Ich sehe eine Person, die nach Schritt 1 abgebrochen hat, eine weitere, die nach Schritt 3 unterbrochen wurde, vielleicht die Ausweisdaten nicht zur Hand hatte oder aus einem anderen Grunde nicht weitermachte.

Diese Menschen haben aber in jedem Fall Interesse.

Ich sehe aber auch jemanden (in der ersten Zeile), der sich noch nicht einmal die Webinaraufzeichnung angesehen hat.

Mit dieser Person gebe ich mich nicht ab! Das ist die falsche Tanzpartnerin für mich.

Das mag ja ein wertvoller und lieber Mensch sein, aber für mein Geschäft und mein Produkt ist er - zumindest jetzt - nicht reif.


Ebenfalls wichtig:

Ausdauer!


Dieser wichtigen Voraussetzung hatte Napoleon Hill in seinem Klassiker Denke nach und werde reich ein ganzes Kapitel gewidmet.

Er schreibt darin:

Das Wort Ausdauer mag sich nicht besonders aufregend anhören, und doch ist die Ausdauer für den Erfolg das, was Kohle für den Stahl ist.


Ihr Warum ist der Treibstoff für Ihre Ausdauer. Das Warum bringt Sie über die unvermeidlichen Hürden.

Schützen Sie Ihre Zukunftsvision! Gerade in deutschsprachigen Ländern gibt es noch viele Vorteile gegen Strukturvertriebe; Unwissende sind rasch mit dem Schlagwort "Schneeballsystem" bei der Hand (zahlen aber andererseits brav in das größte staatliche Schneeballsystem, die Rentenkasse, ein).

Die Leute meinen es ja vielleicht gut mit Ihnen; sie wollen Sie vor einer "Enttäuschung" bewahren.

Was dafür spricht, muss deshalb mehr sein als das, was dagegen spricht!

Diese Einstellung ist für Ihren langfristigen Erfolg als Networkerin oder Networker ausschlaggebend!

Voraussetzung 2: Interessenten finden