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|  Was spricht für Gold? Gold bleibt das beste Geld der Welt!
Da sich die verbleibenden Goldblockländer auf der Londoner Konferenz nicht durchsetzen konnten, hörten sie nach und nach auf, ihr Papiergeld gegen Gold zu tauschen, wobei die Niederlande und die Schweiz 1936 die letzten dieser Staaten waren.
Doch Gold war damit keinesfalls ad acta gelegt!
Die sich nach 1936 zuspitzende politische Lage in Europa führte dazu, dass praktisch jeder - vom obdachlosen Juden bis zum Bankier - mehr auf Gold statt auf Papiergeld setzen und es in den damals sichersten Hafen, die USA, bringen musste.
Dazu kam, dass die von den Regierungen einführten Stabilisierungsfonds, welche die nun floatenden stabilisieren sollten, ihre Differenzen in Gold regelten.
In Anbetracht der britischen und amerikanischen Maßnahmen, den Wert ihrer Währungen willkürlich zu verändern, wollte sich niemand mehr auf etwas anderes einlassen.
Auf internationaler Ebene war das Wirtschaftsgefüge in den Dreißigerjahren aufgrund wirtschaftlicher Nabelschau, Geldentwertungen und Devisenkontrollen alles andere als stabil. Diese giftige Atmosphäre trug unter anderem zum Ausbruch des zweiten Weltkriegs bei. | Vorheriger Artikel: Die Londoner Konferenz (1931) Nächster Artikel: Neuordnung in Bretton Woods
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