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|  Schweizer Parlament erwägt den Goldfranken
Schweizer Nationalräte suchen einen Weg, um zum Goldstandard zurückzukehren.
Die Nationalräte Lukas Reimann, Luzi Stamm und Ulrich Schlüter von der SVP-Partei haben die Bürgeraktion "Gesunde Währung" ins Leben gerufen.
Voraussichtlich Ende 2011 wird das schweizerische Parlament die Schaffung eines Goldfranken debattieren - dies soll eine Parallelwährung zum offiziellen schweizer Franken werden. Wirtschaftsprofessor Dr. Gebhard Kirchgässner von der Universität Sankt Gallen dazu:
"Ich kann mir vorstellen, dass dies eine Debatte über Gold auslösen wird und ein gewisser Druck entstehen dürfte, damit eine Parallelwährung eingeführt wird. Allerdings wird es sich auf die Volkswirtschaft nicht auswirken. Mir erscheint es nicht wahrscheinlich, dass Millionen von Menschen diesen Goldfranken erwerben werden"
Die Schweiz wurde im Jahre 2000 eines der letzten Länder, die ihre Währung von Gold abkoppelten. Im März 2011 wurde der US-Bundesstaat Utah zum ersten amerikanischen Staat, in dem Gold- und Silbermünzen wieder als Währung zugelassen wurden. Ähnliche Regelungen sind in den US-Staaten Montana, Missouri, Colorado, Idaho und Indiana im Gespräch.
Derzeit besitzt die Schweiz 1.040 Tonnen Gold. Der federführende Mann hinter dem Goldkonzept, Herr Thomas Jacob, äußerte sich wie folgt:
"Ich möchte, dass die Leute eine völlig andere Währung wählen können. Das derzeitige Währungssystem ist komplett auf Schulden aufgebaut und durch nichts abgesichert. Ich möchte, dass den Menschen dies klar wird."
Man muss Herrn Jacob zugute halten, dass er ein gesundes Währungssystem vorschlägt, während das traditionelle Bankensystem noch nicht begriffen zu haben scheint, dass das Schuldengebäude wie ein Kartenhaus zusammenstürzen wird.
Weitere Informationen über Gold und wie Sie als Einzelperson vorbeugen können, erfahren Sie in dieser Online-Präsentation und in diesem Insiderreport.
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