|  Edelmetallanlage? Prima! Aber aufgepasst!
Es ist mit Sicherheit eine kluge Entscheidung, in Edelmetalle zu investieren.
Aber auch in diesem Bereich gilt es, sich sachkundig zu machen. Sie können auch "hereinfallen".
Auf diesen Unterseiten, welche sich mit Gold und Silber beschäftigen, geht es nicht zuletzt auch um Aufklärung. Der Welt steht eine große Umschichtung im finanziellen Bereich bevor und im Interesse des Wohlergehens Ihrer Familie und Ihrer selbst tun Sie gut daran, sich umfassend zu informieren.
Ich bin keineswegs unbefangen und neutral.
Ich bin von der Firma Auvesta AG als Edelmetallberater zertifiziert und biete diese über die Vertriebschiene MyInc vornehmlich in kleinen Stückelung dem "Normalbürger" an.
Hierbei handelt es sich um physische Edelmetalle, keine Zertifikate.
Bevor Sie in Edelmetalle investieren, sollten Sie wissen, warum Sie dies tun. Für die meisten ist der Grund die Wertesicherung; eventuell auch die Aussicht auf enorme Gewinne.
Dagegen ist nichts zu sagen. Doch Sie können auch auf das "falsche Pferd setzen". Darum geht es in diesem Beitrag.
Je klarer Ihnen die möglichen Gefahren sind, umso klüger dürfte Ihre Entscheidung ausfallen.
Sehen wir uns einige Varianten an:
Münzen
Das ist meist Sammlerstücke, deren Wert über den Metallgehalt hinausgeht, weil diese Münzen in einer geringen Auflage hergestellt wurden oder einen historischen Wert besitzen.
Gold- oder Silbermünzen haben mit Barren nichts gemein.
Wenn Sie eine Münze erwerben, gehen Sie insofern ein größeres Risiko ein, als Sie bereits beim Kauf tiefer in die Tasche greifen müssen.
Sie brauchen lediglich zu versuchen, eine solchermaßen erworbene Münze danach sofort wieder zu verkaufen - wahrscheinlich büßen Sie dann gleich zwischen 20% und 50% Ihres Kaufpreises wieder ein.
Beim Kauf einer Münze bezahlen Sie dreierlei:
a) die Metallkosten b) den Gewinnaufschlag des Händlers c) die Münzprämie.
Diese Prämie kann ein paar Euro - oder auch tausende ausmachen!
Um mit einer Münze Geld zu verdienen, muss der Marktpreis der Münze wesentlich über der Münzprämie liegen. Solange dies nicht der Fall ist, zahlen Sie als Sammler drauf.
Es besteht viel Unwissen hinsichtlich Gold- oder Silbermünzen. Viele Personen glauben, dass sie einem Barren gegenüber Vorteile böten. Doch diese Unwissenheit kommt dem Verkäufer - nicht dem Käufer - zugute!
Es kursiert auch das Gerücht, dass solche Münzen vom Staat nicht konfiziert werden könnten. Darüber hinaus unterliegen sie (in Deutschland) bei einem Wert über 15.000 Euro der Meldepflicht.
Bei einem in einem Schweizer Depot gehaltenem Gold - wie dies im Rahmen eines Goldkaufplans möglich ist - brauchen Sie sich hierüber keine Gedanken zu machen.
Solange Sie nicht wirklich ein Experte für Gold- oder Silbermünzen sind oder sie aus rein künstlerischen Erwägungen besitzen wollen, sollten Sie besser die Finger davon lassen.
Zertifikate
Wenn Sie ein Zertifikat erwerben, werden Sie zum Gläubiger einer so genannten "Bullion Bank", bei der Ihre Edelmetalle deponiert sind.
Aus den Unterlagen dieser Bank ist dann ersichtlich, wie viel sie Ihnen schuldet. Dies bedeutet in der Praxis nichts anderes, als dass Ihr Vermögen in einem Rechenzentrum in digitale Beträge umgerechnet wird.
Sollte die Bullion Bank in finanzielle Schwierigkeiten geraten, kann sie Ihr Gold verkaufen, um wieder flüssig zu werden!
In diesem Fall würden Sie nicht in Gold ausbezahlt, sondern in Papiergeld.
Der Wert dieses Papiergelds würde unter dem Wert des Goldes liegen, das sie Ihnen schuldet.
Wieso?
Weil eine finanziell angeschlagene Bank, die Ihre Vermögenswerte veräußern muss, um wieder liquide zu werden, wahrscheinlich zum Ramschpreis verkauft. Es gibt Länder, in denen Sie rechtlich gegen solche Vorfälle abgesichert sind, aber sicher können Sie bei Zertifikaten nie sein.
Warum werden sie dann gekauft?
Ganz einfach:
Zertifikate sind meist billiger als der Erwerb eines gleich hohen Betrags in physischen Edelmetallen. Die Metalle werden zusammen mit den Metallen anderer Eigentümer gelagert, es erfolgt also keine separate Lagerung. Sollte die Bank schließen müssen, gehen die Edelmetalle in ihren Besitz über.
Bei phyischem Gold oder Silber, das Sie über die Auvesta AG erwerben, bescheinigt Ihnen nicht nur ein regelmäßig (ca. alle 6 - 8 Wochen) prüfender Mittelverwendungskontrolleur (eine Münchner Anwaltskanzlei), dass alles mit rechten Dingen zugeht, das Hochsicherheitslager befindet sich darüber hinaus in der Schweiz und ist versichert!
ETFs
Dieses englische Kürzel steht für "exchange-traded funds" und bedeutet "börsengehandelte Fonds".
Wenn Sie ein Gold- oder Silber-ETF erwerben, werden Sie nicht zum alleinigen Eigentümer des Goldes bzw. Silbers.
Damit ein ETF von Gold oder Silber gestützt ist, muss der Fonds-Manager einen Treuhänder einsetzen, der dieses Edelmetall in einem Safe aufbewahrt. Beim Treuhänder handelt es sich meist um eine internationale Großbank.
Da ein solches Unternehmen typischerweise tausende von Konten hat, bewegt sich das Gold oder Silber im Falle eines An- oder Verkaufs in der Regel nicht physisch.
Es wird einfach nur das Anrecht vom Verkäufer auf den Käufer übertragen. Das ist ein rein buchhalterischer Vorgang.
Und genau das ist das Problem!
Wenn der Treuhänder Unter-Treuhänder einsetzen darf und diese wieder Unter-Unter-Treuhänder benennen dürfen, wird das Gold bzw. Silber über diverse geographische Orte verstreut.
Die einzige Möglichkeit, um sicherzustellen, dass zu einem gewissen Zeitpunkt für das betreffende Konto auch genügend Gold oder Silber vorhanden ist, wäre eine Prüfung des Treuhändern und sämtlicher Unter-Treuhänder zum selben Zeitpunkt, also auch außerhalb der Geschäftszeiten.
Solange der EFT eine solche Kontrolle nicht vorsieht, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass das selbe physische Gold oder Silber zum selben Zeitpunkt von ein und derselben Stelle gekauft und übernommen werden kann.
Auf Nummer Sicher können Sie nur gehen, wenn Sie physisches Gold oder Silber erwerben. Nur dies sichert Ihnen den Vermögenserhalt, wenn es spitz auf knopf kommt.
Bei einem EFT sind Sie lediglich ein unabgesicherter Gläubiger in einer Riesenbank, die im Falle finanzieller Umbrüche Ihr Vermögen ohne mit der Wimper zu zucken aufs Spiel setzen wird.
Wie generell bei jeder Form von elektronischem oder Papiergeld, kann Ihnen auch bei EFTs der Zugriff auf Ihr Gold oder Silber verweigert werden, wenn Höhere Gewalt, Computerprobleme, Rechtsstreitigkeiten oder andere Vorwände geltend gemacht werden.
Weiterhin sprechen gegen EFTs die hohen Verwaltungsgebühren.
Weitere Hintergründe zu Gold erfahren Sie in der Broschüre Gold ist Geld.
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