Grundlagen
des Profinetworking im Internet




Zur Terminologie: "Networkung" und "Empfehlungsmarketing" - klassische Vorgehensweise
Profinetworking - systematisches Online-Marketing




Dieser Beitrag als PDF.

Beginnen wir zunächst mit der ersten MLM-Firma ...

In der Tat gibt es mehrere Versionen darüber, wie und wann Networkmarketing eigentlich entstanden ist. Für die Praxis hat das nur anektodischen Wert, aber vielleicht ist es für den ein oder anderen ja doch von Interesse:

In den Vierzigerjahren hat eine amerikanische Firma namens California Vitamin Company bemerkt, dass sich die meisten ihrer Vertreter untereinander kannten und die neu zum Unternehmen stoßenden Vertreter ebenfalls wieder Freude oder Angehörige bisherige Außendienstmitarbeiter waren.

Die Geschäftsleitung kam zu dem Schluss, dass eine Vielzahl von Verkäufern, von denen jeder nur relativ geringe Mengen des Produkts vertrieb, besser sei als nur ein kleines Team von Vertretern, auch wenn diese große Mengen absetzen sollten.

Daraufhin entwickelte man einen Vergütungsplan, um die Anheuerung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch den Produktvertrieb schmackhafter zu machen. Jeder Vertriebsmitarbeiter konnte seinerseits neue selbständige Partner zur Firma bringen. Meist stammten diese neuen Mitarbeiter aus dem "warmen Markt", das heißt aus der unittelbaren Umgebung der bisherigen Vertriebsmitarbeiter.

Jeder wurde für seine Vertriebs- und Rekrutierungsleistungen entlohnt.

Dieser Ansatz wurde nach und nach von immer mehr Unternehmen übernommen. Ab den Fünfzigerjahren wurde diese neue Vertriebsform meist in Form von Einzelgesprächen oder Hauspartys bekannt gemacht. In den USA und Asien erreicht diese Absatzform teilweise Marktanteile von bis zu 20%, in Deutschland beträgt der Marktanteil bisher etwa 5%.

Ein Networkgeschäft ist für viele Menschen insofern ein attraktives Modell, da die Anfangskosten im Vergleich zu klassischen Geschäftsformen äußerst gering sind. Die Vergütungspläne sind von Firma zu Firma unterschiedlich. Hier die häufigsten Arten:

Vergütungspläne im Empfehlungsmarketing

Der binäre Plan

Die Bezeichnung "binär" deutet bereits an, dass es sich um "zwei Standbeine" handelt.
Sie sponsorn zwei Leute. Diese sponsorn wiederum zwei Leute und so weiter.

Die beiden von Ihnen gesponserten Personen gelangen in die sogenannte "Frontline" (die erste Ebene). Ihre Downline baut darunter diese zwei neuen Partner auf, wobei jeder von ihnen ein "Bein" darstellt. Bei den danach kommenden Beratern müssen Sie sich jeweils für eines der beiden Beine entscheiden.

Der Unilevel-Plan

Der "Unilevel-Plan" ist sozusagen das Kehrstück zum obigen binären Plan. Allerdings könnte die Bezeichung missverstanden werden: Es gibt weder nur eine einzige Ebene noch eine einzige Stufe.

Der binäre Plan konzentriert sich sehr auf die Spitze (das heißt, dass sich die Anwerbung neuer Berater auszahlt), er wird jedoch nach unten hin schwächer.

Beim Unilevel-Plan wird auf mehreren Ebenen (meist maximal sieben) bezahlt. Eine Breitenbegrenzung gibt es in der Regel nicht. Sofern die Prozentsätze durchgängig dieselben sind, verdient der Berater auf Ebene 5 (als Beispiel) also genauso viel wie der Berater auf Ebene 1.

Der stufenweise Breakaway-Plan

Diesen können Sie sich eine nach oben gehende Treppe vorstellen. Jede Treppenstufe ist eine Stufe in der Unternehmenshierarchie.
Ganz unten befindet sich vieleicht der Vertrieb und ganz oben der Generaldirektor.
Jede Stufe erhält prozentuell andere Bezüge. Diese Art von Plänen gehört zu den Klassikern der Vergütungspläne.

Der Matrixplan

Dieser Vergütungsplan ist auf der ersten Ebene (meist auf zwei oder drei) begrenzt.

Beabsichtigt ist die Rekrutierung je eines Beraters pro freiem Platz in der Matrix. Sobald der Platz besetzt ist, fängt der Berater eine neue Matrix an.

Beispiel:

Sie bauen eine 3 x 5-Matrix auf. Jeder freie Platz in der Matrix bietet Ihnen und den Beratern über Ihnen die Gelegenheit, neue Partner anzuwerben. Dem Neueinsteiger wird dann über ein Computerprogramm automatisch ein Platz zugewiesen.


Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von Abarten und Kombinationsmöglichkeiten der oben beschrieben vier Hauptversionen.

Dies führt zur Frage:

Verdienen die Vertriebspartner Geld damit?

Die meisten Networkfirmen richten sich auch heute noch nach den Vertriebsmodellen aus den Vierzigerjahren:

Der Vertriebspartner wird angehalten, die Networkprodukte an seinen Freundes- und Bekanntenkreis zu verkaufen und aus diesen Reihen auch neue Partner zu gewinnen.

Die gesamten Schulungsunterlangen, DVDs oder Veranstaltungen sind auf dieses gestrige Modell fixiert. Es geht viel um Motivation.

Die heutige Geschäftswelt ist jedoch nicht mehr dieselbe wie vor sechzig Jahren!
Heute haben wir ...

eine größere Produktvielfalt und ein größeres Produktangebot
Mehr Wettbewerb
Mehr Computer- und Internetbenutzer
Einzelhandelsvertrieb übers Internet
Kaum mehr Handelsvertreter
usw. usf.


Die gestrigen Akquisemethoden im Networkmarketing müssen sich also den neuen Gegebenheiten anpassen. Zu diesen gestrigen Akquisemethoden gehören zum Beispiel:

Bekanntenlisten

Beim Profinetworking erübrigt sich die Notwendigkeit, "Belästigungsmarketing" betreiben oder gar - für alle Fälle - immer einen Produktkoffer oder -muster im Auto zu müssen.

Abreißzettel

Dies ist ein äußerst unprofessionelles und unwirksames "Marketing"-Instrument.

Hotelveranstaltungen

Aufpeitschveranstaltungen kosten Sie lediglich Ihre Zeit und Ihr Geld; wenn diese Veranstaltungen so toll wären, wie sie angepriesen werden, müssten Ihre Gäste doch sofort anschließend Ihre Partner werden?!

Empfehlungen verlangen
"Könntest du mir die Telefonnummern von fünf Freunden geben, die daran Interesse haben könnten?"
Auch das funktioniert nicht. Halten Sie Ihren Freundeskreis völlig heraus aus diesem Geschäft!

Mangelnde Menschenkenntnis
"Ein Nein bedeudet nur, dass er noch nicht bereit ist"
Ein sicherer Weg, bald ohne Freunde dazustehen!

Einzelgespräche
Viel zu zeitintensiv!
Es gibt produktivere, effektivere und flexiblere Methoden.

Die gestrigen Methoden hinterlassen bei sehr vielen Vertriebspartnern ...

• einen faden Beigeschmack
• führen zu Motivationsverlust
• und Frust.

Viele Leute geben gerade am Anfang Unsummen aus, um Veranstaltungen zu besuchen und sich Material anzuschaffen, nehmen aber nichts ein.

Im Grunde sind diese Leute eine weitere Einnahmequelle für die Firma geworden, doch selbst verdienen sie nichts.

Was bleibt?

Erfolgsvoraussetzungen

Das Profinetworking richtet sich nach einen psychologisch aufgebautem stufenweisen System:

Stufe 1: Beziehungsaufbau/Interessentengewinnung

Jede Networkfirma braucht ständig "Nachwuchs". Neben den monatlichen Produktabsätzen müssen ständig neue Partner hinzukommen.

Stufe 2: Konversion

Dies kann zweierlei bedeuten:

a) Der bisherige Interessent wird zum Produktbesteller oder
b) der Interessent wird neuer Vertriebspartner.

Stufe 3. Produktbezug

Wer auf diese Weise Produktverbraucher wird, ist meist vom Produkt begeistert und bezieht es regelmäßig.

Das ideale Szenario ist der regelmäßige und automatische monatliche Produktbezug.

Stufe 4: Wiederholung

Kunden, die den bisherigen Prozess durchlaufen haben, haben eine neue Qualität der Beziehung zu Ihnen. Viele werden wissen wollen, wie die "Geschäftsgelegenheit" aussieht. Die Kunden werden dann ihrerseits zu Vertriebspartnern und wiederholen diesselbe Abläufe mit ihrer eigenen Downline.

Der Vier-Stufen-Prozess wiederholt sich immer wieder!

Eigentlich ganz einfach - doch:

ohne Interessenten haben Sie:

• keine Konversion vom Produktbezug zum Geschäftspartner
• keine regemäßigen Produktabos
• keinerlei Duplizierung.



Außerhalb des Internets fällt es vielen Menschen schwer, auf andere zuzugehen. Die Interessentengewinnung gestaltet sich dann sehr schwierig.

Kein Mensch erhält gerne einen Korb!

Wenn es sich dabei noch um wildfremde Leute handelt, wird es nochmals schwieriger. Kein Wunder, dass mit den herkömmlichen Methoden nur bescheidene Erfolge erzielbar sind.

Und im Internet?

Im Internet geht es wesentlich einfacher!

Mit Hilfe des Internets kann sogar der schüchternste und introvertierteste Mensch ein erfolgreiches Geschäft aufbauen - und braucht noch nicht einmal außer Haus zu gehen!

Jetzt ist es nicht mehr notwendig, einen großen Bekanntenkreis zu haben oder "aus sich herausgehen" zu können!

Allerdings ...

versuchen viele Leute, die bisherigen Methoden einfach aufs Internet zu übertragen!

Ein folgenschwerer Fehler!

Das Internet hat seine eigenen Spielregeln. In der Tat wäre es völlig verkehrt, Leute in irgendeiner Weise zu "drängeln". Lassen Sie's langsam angehen!

Beim Profinetworking bedienen wir uns der Kraft des Sogmarketing.
Sie ziehen Leute an. Diese wollen von sich aus mehr von Ihnen wissen!

Das ist das Schöne am Medium Internet und am Profinetworking-System!

Warum funktionieren die herkömmlichen Methoden nicht im Internet?

Hierfür gibt es mehrere Gründe:

Fakt 1:
In Europa befasst sich die Rechtsprechung bisher noch nicht explizit mit diesem Vertriebsweg. Gerade deshalb verwundert es nicht, dass Networkmarketing oft in einem Atemzug mit Schneeballsystemen genannt werden.

Die Vorurteile sind also groß.

Auch von Seiten der Verbraucherschützer wird häufig gewarnt. Zwar leisten einige Industrie- und Handelskammern als auch das deutsche Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie eine gewisse Aufklärungsarbeit, die Unrichtigkeiten über diese Vertriebsform sind jedoch noch exklatant weit verbreitet. Bis zur allgemeinen Akzeptanz ist es also noch ein weiter Weg.

Ein besonders wachstumsträchtiger Teilbereich der Networksparte sind Wellness-, Gesundheits-, Vitamin- und Körperpflegeartikel. Doch gerade in diesem Bereich ist es dem Networker häufig untersagt, irgendwelche Garantien abzugeben. Manchmal verbietet die Networkfirma gar, eine separate Webseite zu erstellen.

Fakt 2:
Aufgrund der im Vorabsatz genannten Situation ist es für den Networker schwierig, sich selbst zu positionieren. Doch die Positionierung ist der Schlüssel zum Erfolg im Internet.

Nur über Ihre Positionierung als Profi wird es Ihnen gelingen, mit Ihrer Zielgruppe eine Beziehung aufzubauen und aussagekräftige Informationen zu vermitteln!

Im "normalen Leben" tun wir ja auch nichts anders. Wer auf "Brautschau" ist, positioniert sich als der ideale Lebensgefährte (auch wenn er es niemals so ausdrücken würde).
Die Einzelhändlerin positioniert sich ebenfalls.
Nur so entsteht auf der anderen Seite nach und nach immer mehr die Bereitschaft, sich auf das Angebot "einzulassen".

Fakt 3:
Die Firmenzentralen wollen durchaus Lösungen bieten. Aber diese Leute verstehen das Internet nicht; sie stellen zum Beispiel eine gute Informationsseite über die Produkte ins Netz. Das wäre auch in Ordnung, wenn diese Seite die Einzige ihrer Art wäre, immerhin liefert sie viel produktbezogenes Wissen.

Dann aber begehen sie den Fehler, diese Internetseite an alle ihre Vertriebspartner zu verkaufen. Die Folge ist, dass tausende identischer Seiten im Netz kursieren.

Warum ist das der falsche Weg?

Replizierte Internetseiten verfehlen ihr Ziel. Diese Seiten bieten der Besucherin keinen individuellen Nutzen. Von Suchmaschinen werden solche Seiten ignoriert.

Das ist auch der Hauptgrund, warum Sie Ihre Landing Page mit der Zeit individuell umgestalten solten. Es werden wahrscheinlich noch weitere Formulierungsbeispiele folgen, damit es Ihnen leichter fällt, die für Sie passende herauszufinden oder Textteile aus verschiedenen Seiten miteinander zu kombinieren. Die jetzige Version bringt Sie auf den Weg - aber Ihr Ziel sollte es sein, dass Ihr Internetauftritt mit der Zeit Ihre eigene Handschrift aufweist.

Falls nicht, könnte sogar die Gefahr bestehen, dass sie von Suchmaschinen als Spam eingestuft wird, weil sie nur Datenbankplatz einnimmt, ohne einen individuellen Inhalt zu bieten.

Die Texte im Profinetworkingsystem sind bewusst so gestaltet, dass Sie von Ihnen selbst verändert werden könnten. Es wäre technisch ohne weiteres möglich, in Sekundenschnelle eine automatische Landing Page und auch automatisch erstellte Autorespondertexte - zwar mit Ihrem Namen versehen, doch ansonsten völlig identisch - zu erstellen. (Man nennt dies "HTML-Branding"). Doch Ihr eigener Gestaltungsspielraum würde damit auf Null reduziert werden.

Fügen Sie immer mehr aussagekräfte Informationen auf Unterseiten hinzu - jedoch nicht über Ihr Networkgeschäft. Das Stichwort heißt: Qualtität!
Nur über Qualität bauen die Suchmaschinen eine loyale Gefolgschaft auf und ziehen wieder Werbeinserenten an.

Die von den Networkfirmen angebotenen Internetseiten sind also in jedem Fall "hinausgeworfenes Geld", weil sie zu inhaltsschwach sind.

Fakt 4:
Im Networkmarketing tummeln sich viele Marktschreier. Es wird vorgegaukelt, dass man damit schnell reich werden könne.

Angeblich geht alles "leicht, mühelos, sofort" und verspricht sagenhafte Einkommensmöglichkeiten.

Man bräuchte nur ein paar Adressen zu kaufen und schon wäre man auf dem Weg zum Millionär.

Es gibt zwei Arten von Adressenverkäufern:

a) Billigadressen.

Der Networker kauft dieselben Adressen, die andere Erfolgshungrige bereits vor ihm gekauft haben.

b) Teuere Adressen.

Vielleicht sind dies ja sogar Einmaladressen (beschwören möchte ich es nicht). Funktionieren tut es jedenfalls nicht.

Dazu kommt, dass Sie keine neuen Adressen mehr erhalten, wenn Sie die Zahlung einstellen.

Sie brauchen Ihre eigene Datenbank mit den E-Mails der Interessenten!

Die Lösung!

Das A-B-C-D-Modell

A

Aussagekräftige Informationen

Wer im Internet surft, ist auf der Suche nach Informationen und Lösungen.
Niemand sucht nach Ihnen, nach mir oder unserer Downline.
Niemand sucht nach unseren Produkten!
Und niemand sucht nach einer "Geschäftsgelegenheit".

Bieten Sie immer mehr relevante Infos, verschenken Sie Ihr Fachwissen!
Nicht nur ein paar dürftige Auskünfte, sondern fügen Sie ständig neue Infos hinzu. Lassen Sie Ihren Internetauftritt nur so überquellen von nützlichen Informationen!
BBesucher auf Ihrer Webseite

Erstellen Sie eine themenzentrierte Webseite, die bei den Suchmaschinenen ein immer besseres Ranking (höhere Positionierung) erreicht.
Auf diese Weise ziehen Sie kostenlos immer mehr Besucher an.

Diese Seite sollte nicht von Ihren Networkprodukten handeln, sondern nützliche Informationen enthalten, die zwar mit Ihren Produkten zu tun haben, jedoch ohne diese zu nennen (mehr weiter unten).
CCelsius

"Celsius" steht für Temperatur.
In dieser Phase wärmen Sie die Beziehung mit Ihren Besuchern auf. Sie kommen sich näher (nur "virtuell/mental")
Auf welche Weise?
Indem Sie immer mehr relevante Informationen bieten. Diese Menschen sind bereits grundsätzlich an dem interessiert, was Sie zu bieten haben. Je mehr zusätzliches Wissen Sie ihnen bieten können, umso mehr positionieren Sie sich als Profi.

D Diversifizierung

Erst in dieser letzten Phase werden Ihre Webseitenbesucher auch zahlende Kunden.
Brauchbare Informationen verschaffen Ihnen einen Ruf als vertrauenswürdige Auskunftsperson.
Psychologisch vorbereitete Besucher werden zu Kunden.

Diese Vorstufen sind nötig, damit Ihre Konversionsraten höher werden.

Konversionsrate:
Wenn 100 Leute Ihre Seite besuchen und 4 davon bestellen, beträgt Ihre Konversionsrate 4%.
(Konversionraten schwanken zwischen 1 und 8%, je nach Zielgruppe, Webseite und Ihrer Fähigkeit, mit Ihren Besuchern zu kommunzieren).


Drängeln Sie niemandem zum Kauf!

Gestalten Sie Ihren Internetauftritt so, dass die Besucherin von sich aus gerne bestellen will!

In dieser Phase können Sie darüber hinaus diversifizieren und zusätzliche Einkommensmöglichkeiten einbinden (Google AdSense, Partnerprogramme, Amazon, etc.).



Ob es uns gefällt oder nicht, Empfehlungsmarketing hat gegen eine Menge Vorurteile anzukämpfen. Über die Diversifizierung können Sie dem in gewissen Maße entgegenwirken. Deshalb ist sehr wichtig, dass Sie aussagekräfte Informationen im Zusammenhang mit Ihren Networkprodukten liefern, jedoch ohne auf Empfehlungsmarketing als solches einzugehen!

Hierfür sprechen mehrere Gründe:

1. Wenn Sie Ihre Networkprodukte direkt bewerben, laufen Sie Gefahr, sich eine Abmahnung einzuhandeln.
Es genügt bereits, in einem Nebensatz unbeabsichtigt von einer "verjüngenden Wirkung" eines Produktes zu sprechen; wenn der Falsche dies liest, kommen Sie in die Beweispflicht.

Allerdings können Sie sich bei der europäischen Initiative zur Unterstützung von Verbrauchern vorinformieren und die Rechtmäßigkeit einer Geschäftspraxis ermitteln.

2. Sollte sich Ihre Networkfirma als unseriös erweisen, färbt dies negativ auf Sie ab.

Wenn Sie Ihre Internetseite richtig gestalten, verlieren Sie Ihre Besucher nicht, aber wenn Sie ausschließlich über Produkt X schreiben, werden Sie starke Einbußen hinnehmen müssen.

Sie dürfen durchaus auf die Vorzüge und den Nutzwert Ihrer Produkte eingehen, jedoch ohne diese namentlich zu nennen.

3. Ein geduldiges und strategisches Vorgehen wird sich langfristig auszahlen. Sie werden als Experte wahrgenommen und nicht als Produktverkäufer. Sie vermitteln nützliche Informationen; Sie sind jemand, der Bescheid weiß und dem man trauen kann!

4. Bei der hier dargestellten Vorgehensweise halten Sie Ihr Geschäft vom "Makel" der MLM-Branche frei.

Falls Ihre gesamte Webseite nur von der Firma ABC und deren Produkte handelte, bewegen Sie sich auf dünnem Eis. Was passiert, wenn diese Firma in Schwierigkeiten geraten sollte? Dann geht auch Ihr Geschäft den Bach hinunter!

Falls Sie jedoch ganz allgemein von Produkten und Artikeln sprechen, können Sie in einem solchen Fall immer auf eine andere Networkfirma mit vergleichbaren Produkten ausweichen.

Am grundsätzlichen Aussagewert hat sich nichts geändert.

Sollte Ihnen Ihre Firma übel mitspielen, haben Sie ebenfalls mehr Spielraum. Sie suchen sich einfach eine bessere!

Zusammenfassend ...

Halten Sie das Geschäftliche aus Ihrem Internetauftritt heraus.

Liefern Sie brauchbare Informationen, die von den Suchmaschinen und Ihren menschlichen Besuchern begierig aufgegriffen werden.

Es sollte sich lohnen, Ihre Texte zu lesen!

Bringen Sie keinen Link zur Webseite Ihrer Networkfirma an!

Das riecht nach Verkaufsmasche!
Dafür ist immer noch Zeit, nachdem bereits eine Beziehung zu Ihren Besuchern besteht.

Verschenken Sie keine CDs, DVDs oder sonstigen Werbematerialien Ihrer Networkfirma!

Das ist viel zu geschäftsmäßig!

Stattdessen ...

öffnen Sie sanft und höflich die Tür, damit Ihr Besucher mit Ihnen Kontakt aufnehmen kann.

Am besten bringen Sie ein Kontaktformular an. (E-Mail ist nicht empfehlenswert; früher oder später wird Ihre E-Mail-Adresse von Spammern gefunden werden).

Jetzt haben Sie es geschafft: Die Interessenten kommen auf Sie zu!

All das braucht seine Zeit. Es wird einige Monate dauern, bis Sie Ihre Webseiten auf dem oben beschriebenen Stand haben.

Sie müssen Ihre "Hausaufgaben" machen: Keywords suchen, Artikel schreiben, lernen, darauf warten, bis die Suchmaschinen wieder vorbeischauen ...

Wichtig ist hierbei Ihre geistige Einstellung. Sehen Sie sich nicht mehr als "Networker", das ist nur eine von vielen Einkommensquellen, die Sie haben werden.

Sie sind jetzt Informationslieferant!


Warum ist diese Unterscheidung wichtig?

Jehr mehr das Profinetworking-System bekannt wird, umso wahrscheinlicher dürfte es werden, dass sich auch der ein oder andere Sponsor, der die bisherigen Methoden "lehrt", auf den Schlipps getreten fühlt.

Wenn Sie sich als selbständigen Gewerbetreibenden sehen, werden Sie eventuelle Angriffe wesentlich besser im Griff haben. Ihre Networkfirma ist dann nur noch ein Zulieferer von vielen. So wie der Elektrohändler Waschmaschinen von Zanussi, Siemens, AEG oder MIELE im Angebot hat, entscheiden auch Sie, von wem Sie Ihre Produkte beziehen.

Darüber hinaus setzen Sie weitere Einnahmequellen ein ...

- AdSense
- Partnerprogramme
- vielleicht ein E-Book
- vielleicht Mieteinnahmen ...

Sie nehmen Ihr Leben immer mehr selbst in die Hand. Sie sind nicht von einer Networkfirma abhängig. Auch nicht vom Profinetworking-System. (In der Tat folgt hierüber ein separates E-Book mit dem Titel "Warum Profinetworking funktioniert").

Dann sind Sie auch nicht mehr auf die nächsten Zeittodschlagveranstaltung angewiesen.
Jetzt haben Sie ein System gefunden, wie Sie sich branchen- und produktunabhängig eine loyale Kundschaft aufbauen können!



Profinetworking-
system




Gratis-E-Book

Handbuch

Praxisteil