Kompensationspläne
im Empfehlungsmarketing






Im Jahre 2002 kam ein Bestseller namens "Wave 4. Networkmarketing im 21. Jahrhundert" auf den Buchmarkt. In diesem Buch wurden unter anderem die unterschiedlichsten Kompensationspläne behandelt, was zur Folge hatte, dass viele Networkgesellschaften ihre Vergütungspläne daraufhin änderten.

Falls Sie bereits das kostenlose E-Booklet (Broschüre in E-Book-Form) gelesen haben, wissen Sie, dass Kompensationspläne meiner Meinung nach überbewertet werden. Einnahmen bringt Ihnen nur professsionelles Marketing, auch der beste Kompensationsplan wird Ihnen keinen müden Euro bringen.

Für Ihren Erfolg oder Misserfolg in dieser Branche ist der Kompensationsplan also nicht verantwortlich!

Aus diesem Grunde werde ich mich hier auf eine sehr grobe Übersicht beschränken und keine Bewertung abgeben. Diese Übersicht soll Ihnen lediglich einen generellen Eindruck vermitteln.

Im Empfehlungsmarketing verdient der Networker sein Geld auf unterschiedliche Weise, im wesentlichen, indem er sich für Provisonen und Boni qualifiziert. Jede Gesellschaft hat aber ihre eigenen Spielregeln. Hier nun die bekanntesten:

Der binäre Plan

Die Bezeichnung "binär" deutet bereits darauf hin, dass es sich um "zwei" Standbeine handelt.
Sie sponsorn zwei Leute. Diese sponsorn wiederum zwei Leute und so weiter.

Die beiden von Ihnen gesponserten Personen gelangen in die sogenannte "Frontline" (die erste Ebene). Ihre Downline baut darunter diese zwei neuen Partner auf, wobei jeder von ihnen ein "Bein" darstellt. Bei den danach kommenden Beratern müssen Sie sich jeweils für eines der beiden Beine entscheiden.

Der Unilevel-Plan Der "Unilevel-Plan" ist sozusagen das Kehrstück zum obigen binären Plan. Allerdings könnte die Bezeichung missverstanden werden: Es gibt weder nur eine einzige Ebene noch eine einzige Stufe.

Der binäre Plan konzentriert sich sehr auf die Spitze (das heißt, dass sich die Anwerbung neuer Berater auszahlt), er wird jedoch nach unten hin schwächer.

Beim Unilevel-Plan wird auf mehreren Ebenen (meist nicht mehr als sieben) bezahlt. Eine Breitenbegrenzung gibt es in der Regel nicht. Sofern die Prozentsätze durchgängig dieselben sind, verdient der Berater auf Ebene 5 (als Beispiel) also genauso viel wie der Berater auf Ebene 1.

Der stufenweise Breakaway-Plan

Stellen Sie sich eine nach oben gehende Treppe vor. Jede Treppenstufe ist eine Stufe in der Unternehmenshierarchie.
Ganz unten befindet sich vieleicht der Vertrieb und ganz oben der Generaldirektor.
Jede Stufe erhält prozentuell andere Bezüge. Diese Art von Plänen gehört zu den Klassikern der Vergütungspläne.

Der Matrixplan

Dieser Vergütungsplan ist auf der ersten Ebene (meist auf zwei oder drei) begrenzt.

Beabsichtigt ist die Rekrutierung je eines Beraters pro freiem Platz in der Matrix. Sobald der Platz besetzt ist, fängt der Berater eine neue Matrix an.

Beispiel:

Sie bauen eine 3 x 5-Matrix auf. Jeder freie Platz in der Matrix bietet Ihnen und den Beratern über Ihnen die Gelegenheit, neue Partner anzuwerben. Dem Neueinsteiger wird dann über ein Computerprogramm automatisch ein Platz zugewiesen.


Neben den obigen vier Plänen können Sie auf jede denkbare Kombination von Vergütungsplänen stoßen. Am besten fragen Sie Ihren Sponsor nach den Vorteilen und Schwächen seines Planes.

Über Kompensationspläne ließe sich eine Doktorarbeit schreiben, die Vielfalt der unterschiedlichen Pläne ist kaum überschaubar. Dazu kommt, dass sich manche Networkgesellschaften nicht gerne in die Karten schauen lassen.

Jeder Plan hat sein Pro und Kontra, der beste Plan hilft Ihnen jedoch nichts, wenn Sie mit den Akquisemethoden von gestern (Bekanntenlisten, Hotelmeetings, Home-Partys, Produktkoffer ...) Erfolg haben wollen!

Dass Sie von den Produkten überzeugt sein sollten, versteht sich darüber hinaus von selbst.