 Pay per Click
Bei "Pay-per-Click"-Anzeigen handelt es sich um einen Abrechnungsmodus, bei dem nach Klick zu Ihrer Webseite abgerechnet wird
Die bekanntesten Anbieter sind
AdWords von Google. (Siehe auch hier)
Falls Sie sich für AdWords näher interessieren, gibt es auch einen Online-Kursus - der obige Tipp ist jedoch auch dort nicht enthalten)
Search Marketing von Yahoo!
Microsoft AdCenter
Was kaum bekannt ist:
Auch Amazon hat ein PPC-Programm. Die Anmeldung erfolgt über Clickriver.
Leute, die speziell nach Büchern über Network-/Empfehlungsmarketing suchen, sind natürlich eine ideale Zielgruppe.
Darüber hinaus bietet Amazon gegenüber Google-Adwords:
a) günstigere Preise b) die Eingabe einer "unbeschränkten" Anzahl von Keywords
Eine genaue Beschreibung folgt.
Ein wesentliches Erfolgselement, dass Ihre Keyword-Liste riesig ist!
"Riesig" ist wesentlich mehr als "umfangreich". "Umfangreich" wäre zum Beispiel ein Liste mit 200 Keywords, mit "riesig" meine ich jedoch eine Liste von tausenden von Begriffen! (Keywordtools - siehe Blog)
Jeder platziert seine Werbung an den Toppositionen. Das ist relativ leicht; dafür gibt es technische Hilfsmittel. Wenn Sie sich aber selbst Gedanken machen, können Sie wesentlich größere Besucherströme erzielen.
Vorschläge zu Keywords finden Sie auf einer separaten Seite. Diese Liste ist natürlich keineswegs vollständig (wie könnte sie es auch sein?). Sie können von diesem dieser Keywords aus wieder weitere Unterbegriff finden. Dazu kommt, dass ständige neue Networkgesellschaften auf dem Markt erscheinen.
Bei Ihrer Werbung Unternehmensnamen mit zu verwenden, ist allerdings eine heikle Sache - dass es effektiv ist, ist allerdings unbestritten!
Mehr dazu auf der Seite über Keywords.
Zur textlichen Gestaltung:
Vermeiden Sie reißerische oder übertriebene Begriffe oder Formulierungen wie "revolutionär", "sensationell" oder dergleichen.
Dies wirkt unglaubwürdig und abschreckend.
Die fünf häufigsten Fehler bei PPC-Anzeigen
Fehler 1
Sie verwenden zu wenige Keywords. Viele PPC-Nutzer meinen, dass einige Dutzend oder vielleicht hundert Keywords bereits ausreichen würden. Alle anderen machen das ebenso.
Sie sollten mit der Zeit eine Liste von tausenden von Keywords erstellen! Seien Sie kreativ. So können sogar ganze Sätze verwenden.
Fehler 2:
Konversions-Tracking ignorieren.
Haben Sie diese Option eingebunden?
Würden Sie mit geschlossenen Augen eine Autobahn überqueren?
Falls eines Ihrer Keywords eine gute Klickrate zu Ihrer Landing Page erzielt, ist das natürlich toll, aber wenn diese Keyword letztlich nicht dazu führt, dass aus dem Interessenten ein Kunde wird, wurde der Sinn der Übung nicht erfüllt.
Bauen Sie also ein Konversions-Tracking ein!
Fehler 3:
Viele Leute, die neu bei Google AdWords sind, entdecken das Content Network und finden dort billigere Klicks.
Da sie gerade am Anfang Klicks um jeden Preis haben wollen, geben sie mit der Zeit immer mehr Geld für diese Content Networks aus. Allerdings bringen diese Netzwerke nur selten ebenso gute Konversionsraten, wie sie Such-Netzwerke erbringen.
Fehler 4:
Werbung rund um die Uhr
Wir bewerben nur den deutschsprachigen Raum. Nachts um 4 Uhr Werbung zu schalten, ist also rausgeworfenes Geld.
Suchen Sie nach der Option "Ad Scheduling" (kann je nach Spracheinstellung bei Ihnen anders heißen) und senden Sie Ihre Anzeigen zu Zeiten hinaus, wenn sie wahrscheinlich gesehen wird.
Fehler 5:
Die falschen Länder
Als Länder kommen für das Profinetworkingsystem momentan nur Deutschland, Österreich und die Schweiz in Frage. (Notfalls noch Luxemburg und die Niederlande).
Weitere Tipps:
Bieten Sie bei PPC-Anzeigen nichts Kostenloses an (also kein: Gratis-E-Book ...)
Bei Kleinanzeigen, die Sie ohnedies nichts kosten, ist dies egal, aber Google-Anzeigen können sehr rasch ins Geld gehen. Sie würden dann nur Neugierige oder Abstauber anziehen, also keine potenziell qualifizierten Interessenten.
Achten Sie auch darauf, dass eine Handlungsaufforderung enthalten ist!
Welche Tage sind am besten?
Meine subjektiven Erfahrungen: Die schwächeren Tage sind:
Dienstag Mittwoch (gerade die Wochenmitte ist relativ schwach) Donnerstag und Freitag.
Verringern Sie Ihre Gebote an diesen Tagen auf 80% oder 90%.
An den Wochenenden (Samstag, Sonntag, vielleicht auch am Montag) können Sie um 10% zulegen.
Vielleicht stellen Sie fest, dass Ihre Anzeigen zwischen 8.00 und 11.00 Uhr die besten Resultate erhalten; in diesem Fall könnten Sie für diesen Zeitraum Ihr Gebot erhöhen. (Sie finden diese Angaben unter Berichte erstellen 1. Berichtsart - Kontoleistung 2. Einstellungen - Zeitraum)

Abschließender Tipp:
Laden Sie sich den kostenlosen AdWords-Editor von Google herunter.
(Eine Beschreibung folgt gelegentlich).
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