Drei Tipps, um Ihren Tagesablauf zu verbessern
Von Earl Nightingle, unter anderem Verfasser der bekannten - und hier gratisdownloadbaren Vortrags "Das allersonderbareste Geheimnis", stammt der Ausspruch:
"Man kann seine Zeit nicht managen, sondern nur seine Aufgaben!
Und natürlich hatte er recht.
Die Zeit vergeht so und so - ob wir sie strukturiert verplanen oder unverplant verstreichen lassen.
Doch der Themenbereich Produktivität und Effektivität interessiert sich schon seit langem. Nicht umsonst habe ich deshalb die 5Tipps für mehr Effektivität verfasst (gratis erhältlich durch kommentaloses E-Mail an 5tipps@getresponse) und bin in mehreren Artikeln auf den Unterschied zwischen Effizienz und Effektivität eingegangen.
Dieser Beitrag beschränkt sich auf lediglich drei Empfehlungen. Diese haben sich wohl für die meisten Menschen, die sie dem Praxistest unterzogen haben, bewährt (wenngleich ich in einem Punkt eine Ausnahme machen werde).
Falls Sie also einen allzu hohen Stoß unerledigter Schrifstücke von Woche zu Woche vor sich herschieben oder Sie bereits das schlechte Gewissen plagt, weil einfach zuviel unerledigt bleibt, könnten Ihnen die folgenden Tipps sehr wohl helfen.
1. Zuerst die großen Brocken; lassen Sie die Kleinigkeiten dazwischenrieseln
Setzen Sie ganz bewusst Zeitblöcke fest, in denen Sie sich Ihre "großen Brocken" vornehmen. Ich nenne dies meine "Sternstunden".
Das sind Zeiten, in denen ich Ablenkungen - von kleinen Katastrophen abgesehen - nicht dulde.
Kein Skype Kein Twitter keine Besuche Kein Telefon ...
Erstellen Sie zu Beginn der Arbeitswoche - oder am Sonntagabend - eine Liste mit den großen Brocken für die kommende Woche.
Diese sollten nicht nur Ihren Beruf betreffen, sondern alles, was Sie erledigt haben wollen und was Ihnen ein Gefühl des Stolzes gibt und Sie Ihren Zielen näher bringt! |
2. Schlucken Sie die Kröte!
Dies ist ein Tipp, auf den ich im Zusammenhang mit dem E-Book "Die Millionärsdenke - Reichtum von innen" von Boris Vene und Nikola Grubisa gestoßen bin!
Im Grunde besagt diese Empfehlung, zuerst das zu tun, wovor einem am meisten graut, also:
Das Schlimmste zuerst.
Für viele scheint dieser Ratschlag Wunder zu wirken (was auch der Grund ist, warum ich ihn hier aufführe); ich persönlich brauche jedoch erst eine gewisse Anlaufzeit.
Dennoch entbehrt der Ratschlag sicherlich nicht einer gewissen Logik:
Wenn Sie sich dazu aufraffen können, zuerst das zu tun, was den größten Widerstand in Ihnen hervorruft, kann es die übrige Zeit des Tages nur noch leichter sein!
3. Laden Sie sich nicht zuviel auf!
Einer der Hauptgründe für die permanente Zeitnot vieler moderner Menschen, ist sicherlich, dass sie Hansdampf in allen Gassen sein wollen.
Wenn die Arbeitslast für einen Tag zu viel ist, kann es nur Selbstveräppelung sein, mit einem besseren System oder einer effektiver Vorgehensweise mehr erreichen zu wollen.
Das mag kurzzeitig funktionieren, auf Dauer laugen wir uns lediglich aus.
Vielen fällt es schwer, klipp und klar "Nein" zu sagen.
Nehmen Sie nichts an, wenn Sie sich dieser Aufgabe nicht voll und ganz widmen können und setzen Sie gesunde Grenzen! |
Sicherlich wird es nicht ausbleiben, dass Sie ab und zu auf auf Unverständnis stoßen oder jemanden enttäuschen.
Doch das ist besser als unter der Last des zuviel Aufgebürdeten zusammen zu brechen.
 
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